Licht in der Landschaftsfotografie verstehen

Gewähltes Thema: Licht in der Landschaftsfotografie verstehen. Entdecke, wie Licht die Seele einer Landschaft sichtbar macht, Geschichten formt und Stimmungen trägt. Lass dich inspirieren, teile deine Erfahrungen und abonniere unseren Blog, wenn dich die Jagd nach dem perfekten Licht begeistert.

Goldene Stunde: warmes Seitenlicht für Tiefe und Textur

Wenn die Sonne flach steht, etwa wenige Grad über dem Horizont, entstehen lange Schatten, satte Farben und greifbare Strukturen. Felsen bekommen Relief, Gräser glühen. Plane bewusst und komme früh, denn die schönste Wärme vergeht schnell. Welche Motive liebst du im goldenen Schein?

Blaue Stunde: kühle Ruhe und harmonische Flächen

Zwischen Sonnenuntergang und Nacht liegt eine zarte Phase mit kühlem, gleichmäßigem Licht. Wasser und Himmel verschmelzen, Städte und Berge wirken grafisch. Spiele mit Mischlicht und Weißabgleich. Verrate uns, welches Motiv für dich in der blauen Stunde erst richtig atmet.

Lichtrichtung lesen: vorne, seitlich, hinten

Seitenlicht modelliert Hügel, Wellen und Felswände, weil Schatten und Licht gemeinsam Tiefe erzeugen. Dreh dich leicht um die Szene, bis Texturen flüstern. Ein kleiner Schritt macht oft einen großen Unterschied. Welche Textur hat dich zuletzt im Seitenlicht überrascht?

Lichtrichtung lesen: vorne, seitlich, hinten

Gegenlicht zaubert Leuchten in Blätter, Nebel und Gischt. Schließe die Blende für einen klaren Sonnenstern, achte auf Flares und reinige die Frontlinse. Mit Streulichtblende bleibt der Kontrast stabil. Teile ein Bild, in dem Gegenlicht deine Geschichte getragen hat.

Belichtung meistern: Histogramm, ETTR und Filter

Ein Blick auf das Histogramm verrät, ob Lichter ausfressen oder Schatten zulaufen. Achte auf Spitzen rechts und links, nutze Blinken für Warnungen. So entscheidest du fundiert, statt zu raten. Wie häufig kontrollierst du dein Histogramm in der Praxis?
Expose to the Right bedeutet, so hell wie möglich zu belichten, ohne Lichter zu verlieren. Das reduziert Rauschen in Schatten. Prüfe RAW-Spielraum und Motivkontrast. Übe bewusst, nicht dogmatisch. Welche Szene hat dir gezeigt, wann ETTR wirklich glänzt?
Harter Himmel, dunkler Vordergrund? Ein Verlaufsfilter gleicht aus, ND verlängert Zeit für fließendes Wasser. Achte auf saubere Übergänge, kippe den Filter behutsam. Schreib uns, ob du Filter bevorzugst oder lieber Belichtungsreihen kombinierst.

Wetter und Jahreszeiten: natürliche Lichtformer

Morgendlicher Nebel trennt Ebenen, Details verblassen in der Ferne, Vordergrund wird wichtig. Einmal riss der Dunst im Tal genau fünf Minuten auf, und ein Lichtfinger traf eine einzelne Tanne. Solche kurzen Geschenke lieben wir. Welche hast du erlebt?

Komposition im Dienst des Lichts

Schatten sind nicht leer, sie strukturierten Flächen und schaffen Wiederholungen. Setze sie als Muster, nicht nur als Abwesenheit von Licht. Dadurch entsteht Rhythmus. Welche Szene hat dich gelehrt, Schatten als aktive Gestaltung zu begreifen?

Komposition im Dienst des Lichts

Ein helles Fleckchen Wasser, ein beleuchteter Stein oder eine glühende Baumkrone kann als Anker dienen. Komponiere so, dass dieses Lichtfenster den Einstieg bildet. Wie positionierst du deinen Anker, damit der Blick nicht verloren geht?

Workflow: planen, aufnehmen, verfeinern

Recherchiere Sonnenstand, Schattenwurf und Zugänge. Markiere Vor- und Alternativspots. Plane Puffer für Wetterumschwünge. Eine kleine Liste im Rucksack hilft, fokussiert zu bleiben. Wie bereitest du dich vor, damit dich gutes Licht nie unvorbereitet trifft?

Workflow: planen, aufnehmen, verfeinern

Komme früh, richte Stativ und Bildidee ein, beobachte Lichtkanten. Wechsel schnell, wenn die Bedingungen kippen. Eine klare Routine spart Zeit, Spontaneität fängt Magie. Teile deine Vor-Ort-Gewohnheiten, die dich im entscheidenden Moment ruhig bleiben lassen.
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